Was steckt äch do ir Chischte?

Die Klangkiste als Klasseninstrument für Spiele und Rituale im Kindergarten und der Unterstufe.

Die Organisation und das Funktionieren von Gemeinschaften wird zumeist durch Spiele und Rituale gestaltet und gewährleistet. Insbesondere auch der Schul- und Kindergartenalltag lässt sich mit diesen Mitteln gestalten. Begrüssungslieder, Geburtstagsrituale und Aufräumlieder. Die Klangkiste für 23 Schülerinnen und Schüler bietet hierfür viele klangliche und gestalterische Möglichkeiten.

Klangkistenlied

Das Klangkistenlied als Möglichkeit, die Instrumente kennen zu lernen und mit Klängen zu experimentieren.

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Methodische Hinweise

1. Teil

  • Die Lehrperson kann zur harmonischen und rhythmischen Unterstützung den Puls mit dem Stampfrohr mitspielen.
  • Das Lied wird von der Lehrperson gesungen. Die Kinder singen mit.
  • Nach der Fermate gibt die Lehrperson einem Kind das neue Instrument, das während der nächsten vier Takte improvisieren kann.
  • Bei jeder Wiederholung des Liedes spielt ein Kind mit einem Instrument neu dazu.

Variante

Bei jeder Wiederholung eine neue Instrumentengruppe dazu mitspielen lassen.

2. Teil

Bei "und zrüg tüe mir..." werde die Instrumente nacheinander in die Kiste zurückgelegt. Nach "wie tönt jetz d'Musig?" erklingen in der viertaktigen Improvisation nur noch die verbleibenden Instrumente.

Musikdidaktischer Kommentar

Das Ritual lebt von der Wirklichkeit, der Wiederholbarkeit und von Formen der Partizipation. Es muss sichtbar, hörbar, erfahrbar, also auch sinnlich sein. Es benötigt besondere Arrangements oder sogar eigene Räume.

Kaiser, Astrid ( 2012): 1000 Rituale für die GrundSchule: Schneider Verlag Hohengehren

Infrastruktur und Materialien

Klangkiste für 23 Schülerinnen und Schüler
Materialkosten ca. Fr. 40.-

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